HIGH 2025-06-01

Ungepatchte SMB-Dienste in FL/CH KMU-Netzwerken

Scan-Daten zeigen weiterhin exponierte SMBv1-Dienste in Liechtenstein und der Ostschweiz – erhöhtes Ransomware-Risiko.

Übersicht

Im Rahmen unserer passiven Reconnaissance-Aktivitäten haben wir eine erhöhte Anzahl öffentlich erreichbarer SMB-Dienste (Port 445/TCP) im Raum Liechtenstein und Ostschweiz identifiziert, die noch SMBv1 unterstützen.

Risiko

SMBv1 ist das Protokoll, das von EternalBlue (MS17-010) ausgenutzt wird – der Exploit, der WannaCry und NotPetya ermöglicht hat. Exponierte Dienste stellen ein direktes Ransomware-Eingangstor dar.

Empfehlung

1. SMBv1 deaktivieren (Gruppenrichtlinie / Registry). 2. Port 445 am Perimeter sperren – kein SMB ins Internet. 3. Netzwerksegmentierung prüfen: laterale Bewegung verhindern.

Betroffene Systeme

  • Windows Server 2008 R2 (EOL)
  • Windows 7 / 8.1 (EOL)
  • Ältere NAS-Geräte mit Samba < 4.x

Dieses Advisory dient der Information. Für eine Analyse Ihres Netzwerks kontaktieren Sie uns.